Jahresrückblick auf die Großwetterlage im Trockenjahr 2025

Das Jahr 2025 war geprägt von viel zu trockenen Winter und Frühjahrs-Monaten, von weltweit zunehmenden verheerenden Waldbränden und von immer mehr schwersten Unwettern.

 

Januar 2025

dieser begann bei uns nasskalt, sehr wechselhaft, teils mit Regen und Schnee, während es im Norden von Deutschland wie z.B. Hamburg Sturmfluten und dadurch große Überschwämmungen gab.

Im Januar wüteten aber auch im US-Staat Kalifornien verheerende Waldbrände in einem noch nie dagewesenen Ausmaß.

 

Februar 2025

das Wetter war sehr beständig

 

März 2025

ab 11. März änderte sich jedoch diese stabile Wetterlage. Es wurde unbeständiger, wechselhafter mit etwas Wind und Regen.

In den USA dagegen wüteten in dieser Zeit schon über 40 Tornados, welche schwerste Schäden hinterließen.

In Italien und in einigen anderen Mittelmeer-Regionen herrschte zur selben Zeit schwerste Unwetter mit Überflutungen.

 

April 2025

Der Monatsanfang hatte bei uns teils reifige Nächte und kalte Ostwinde. Diese hielten bis zum 11. April. 

Danach ging es sehr trocken weiter bis Ostern, so dass jetzt schon die Waldbrandgefahr zunahm.

In Frankreich, Norditalien und auch in der Schweiz kam es in den Osterwochen zu verheerenden Unwettern mit Starkregenfällen bis zu über 500 Litern/qm. Es folgten große Murenabgänge die ganze Straßen und Brücken wegrissen.

Bei uns hingegen herrschte bei wechselndem Wind ein stabiles Hochdruckwetter mit einer anhaltenden Trockenheit.

Der erste Regen fiel erst ab dem 23. April bei uns. Im gesamten Monat waren es leider nur 18 Liter/qm.

 

Mai 2025

Erst ab 04.Mai kam aus Osten ein dringendst notwendiger Regen der wenigstens etwas Wasser in den Boden brachte .

Mit viel Ostwind ging es jedoch gleich trocken und kühl weiter. In exponierten Lagen kam es in einigen Nächten - besonders an den jungen Laubbäumen - zu Frost und Trockenschäden.

Auch der Mai brachte nur 48 Liter/qm Regen.

Für die Landwirtschaft reichte der wenige Regen gerade noch aus, für den Wald und den Grundwasserhaushalt war es jedoch wieder deutlich zu wenig, da die Feuchtigkeit maximal nur 4 cm tief in den Boden eindrang.

Ende Mai wüteten in Kanada 220 akute Waldbrände auf einer Fläche von 5,5 Millionen Hektar; die Hälfte davon geriet außer Kontrolle. Die Brandfläche war größer als Kroatien, die riesigen Rauchschwaden in der Luft erreichten sogar unser Gebiet. Anfang Juni war auch hier an einigen Tagen massive Rußpartikel zu sehen in Form von einem leichten Nebel/Dunst.

 

Juni 2025

Der Juni begann mit schwül-warmen Wetter, und es gab endlich ein bisschen mehr Regen. In er Region Oberbayern gab es mehr oder weniger starke Gewitter mit Hagelschäden.

Ab 13. Juni bekamen wir hochsommerliches Wetter, die Temperaturen stiegen zeitweise auf über 30 Grad Celsius. Diese große Trockenheit hielt auch weiter an, und somit stieg die Waldbrandgefahr von Tag zu Tag. Im gesamten Juni regnete es nur 58 Liter/qm.

Ab dem 25.Juni wurde in vielen Gebieten Bayerns die höchste Waldbrandstufe 5 ausgerufen. Zudem wurde in den Wäldern die ersten Borkenkäfer-Nester entfernt.

Zur selben Zeit wüteten große Waldbrände in Griechenland.

 

Juli 2025

Die Hitzewelle hilt an. Waldbrände wüteten in Sachsen, Brandenburg, Thüringen sowie in Südfrankreich und Spanien.

Alle Flüsse in Deutschland führten Niedrigwasser, manche Gewässer mit wenig Wasserzulauf trockneten bereits jetzt schon ganz aus.

Auf Grund der Niedrig-Pegelstände waren einige Schifffahrtsrouten unpassierbar.

Ab 04. Juli wurde das Wetter etwas kühler und brachte auch ergiebigere Regenschauer. Trotz dem kühleren Wetter dauerte es bis zum August, bis die etwas höher liegenden Quellen wieder Wasser liefern konnten.

In Südeuropa hingegen herrschte eine weitere Hitzewelle. Ende Juli stiegen die Temperaturen in der Türkei und in Griechenland teilweise auf über 50 Grad im Schatten. Die Folge war, es kam wieder zu verheerenden Waldbränden.

Im Mittelmeer stieg die übliche Wassertemperatur um über 5 Grad an.

 

August 2025

der August war bei uns relativ kühl und wechselhaft mit ergiebigen Regenschauern. Erst ab dem 07. August wurde das Wetter beständiger. Dann folgte auch bei uns wieder eine Hitzewell und somit stieg wieder die Waldbrandgefahr.

Die Borkenkäfer-Verbreitung stieg zusammen mit der Waldbrandgefahr.

 

September 2025

Der September war bei uns sehr wechselhaft, aber durchschnittlich wieder leider einfach zu trocken.

In Norditalien dagegen herrschten jetzt schwere Unwetter mit Starkregen.

 

Oktober 2025

Der Oktober begann bei uns sonnig mit drei reifigen Nächten, dann hatten wir kurz unbeständiges, regnerisches Wetter.

Vom 07. bis zum 23. Oktober war ein ruhiges, stabiles Herbstwetter. Es folgte dann jedoch wieder ein unbeständiges Wetter mit Windböen aus Westen mit ein bisschen Regen.

 

November 2025

Bei einer Inversionswetterlage hatten wir am 13/14 November viel Saharastaub in der Luft

Insgesamt gab es sehr wenig Niederschläge im November.

Ab dem 20. November kam der erste Wintereinbruch mit etwas Schnee.

Ab dann wurde es nasskalt mit sehr viel Nebel.

 

Dezember 2025

Ab 08. Dezember bekamen wir mildes Wetter mit andauernden Nebel, weiterhin sehr wenigen Niederschlägen, welches bis Weihnachten anhielt. Erst ab da wurde es dann etwas Kälter.

 

Der wärmste Tag im Jahr war der 02. Juli mit 32, 5 Grad

Die kälteste Nacht war vom 22. auf 23. November mit 8,3 Grad minus.

 

Die Jahresniederschläge lagen letztlich nur bei 677 Liter /qm.

 

Quelle: Mitteilungsblatt der Waldbesitzervereinigung Ebersberg/München- Ost e.V.; Januar 2026

 

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