Corona: Fallzahlen, Testzentrum USH/OSH und weitere Informationen

fälle 18 09

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Stand: 07.09.: 53 (wieder genesen) 

             11.09.: 54 (+1)

             12.09.: 55 (+1) 

             13.09.: 55 

             14.09.: 56 (+1)  

             15.09.: 56 

             16.09.: 57 (+1)

             17.09.: 57

             18.09.: 57 - somit aktuell 4 Fälle 

 

7-Tage-Inzidenz für den Landkreis München: 30,4

 

Erläuterung/Quellenangabe:

Obere Kurve:   Amtliche Zahlen des Gesundheitsamtes im LRA.

Untere Kurve:  Hochrechnung der Zahl der genesenen Fälle unter Annahme von 14 Tagen Krankheitsdauer.

 

Sie finden die aktuellen Fallzahlen der Corona-Infektionen für den Landkreis München, aufgeschlüsselt nach Kommunen, auf der Website des Landkreises München unter folgendem Link: www.landkreis-muenchen.de/themen/verbraucherschutz-gesundheit/gesundheit/coronavirus/fallzahlen. Die Zahlen werden einmal täglich nachmittags aktualisiert.

Beim Landratsamt ist ein Bürgertelefon für Fragen zu Corona eingerichtet; es ist unter Tel. 089/6221-1234 täglich von 8-18 Uhr erreichbar.

 

Testzentrum am Volkfestplatz Unterschleißheim- TZV 

Das gemeinsame Testzentrum OSH/USH am Volksfestplatz Unterschleißheim soll in der 39. KW (ab 21.09. bis spätestens 25.09.2020) den Betrieb aufnehmen. Es wird stationär und winterfest in Containern aufgebaut und kann von jedermann nach Terminvereinbarung (online) - vorzugsweise von Reiserückkehrern, pädagischem Personal, Kontaktpersonen - aufgesucht werden.

 

Der zu testende Personenkreis erstreckt sich nach Inbetriebnahme der Teststation auf die gesamte Bevölkerung der Kommunen, insbesondere auf ReiserückkehrerInnen, Menschen mit Krankheitssymptomen, pädagogisches Personal von Kindertageseinrichtungen und Schulen sowie Kontaktpersonen und Personen, die über die Corona-Warn-App über einen Positivfall in ihrer nächsten Umgebung informiert werden. Vorgesehen sind auch Reihentestungen zur Prävention in infektionsgefährdeten Bereichen wie Senioren- und Pflegeheimen sowie Gemeinschaftsunterkünften, kurzum – jeder kann die Station aufsuchen, nachdem vorab online ein Termin vereinbart wurde.

Die Vorbereitungen in der Stadtverwaltung für das Testzentrum auf dem Volksfestplatz sehen vor, dass die winterfeste Einrichtung in der 39. Kalenderwoche, also bis spätestens zum 25.09.2020 in Betrieb geht.

Bis dahin müssen mehrere Container aufgestellt und die nötige Infrastruktur mit Strom, EDV-Technik, Wasser und Abwasser geschaffen werden, Absprachen mit den HausärztInnen und dem Labordienstleister getroffen werden. Der Abstrich im TZV wird von medizinischem Fachpersonal durchgeführt werden, einem ärztlichen Leiter obliegt die medizinische Fachaufsicht. Sobald das Testzentrum am Volksfestplatz in Betrieb geht, wird die Drive-In-Station auf dem BRK-Gelände seine Arbeit einstellen. Dort können aktuell nur Tests mit ärztlicher Verordnung durchgeführt werden, für die die Teststation personalisierte Laborröhrchen von den HausärztInnen erhält.

Zurzeit befindet sich noch ein Zirkus auf dem Volksfestplatz. Aufgrund der Coronapandemie kann er seinen nächsten geplanten Auftrittsort nicht ansteuern, da der dortige Platz ebenfalls besetzt ist.

Auf der Homepage der Stadt unter www.unterschleissheim.de/corona2020 werden wir Sie über die Abläufe an der Teststation und weitere aktuelle Entwicklungen informieren.

 

 

Die Aktion "Masken nähen" und der Hilfspaket-Bringdienst wurden zum 13.06.2020 beendet. 

Masken sind im Handel erhältlich, sowie seit Ende April in den "Neuen Bürgerstuben" (ab 2,50 Euro/Maske; Verkaufszeiten: Mi - So 14-17 Uhr im Bürgerhaus/Foyer). Dort können auch Masken in größerer Anzahl bestellt werden. Die Masken werden von einer renommierten Textilfirma in Kroatien produziert. 


 

Allgemein gilt weiterhin eine Kontaktbeschränkung, Distanzgebot und ortsabhängig eine Maskenpflicht.

Auszug aus der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV - Stand 22.06.2020):


§ 1 Abs. 1: Allgemeines Abstandsgebot, Mund-Nasen-Bedeckung

Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf ausreichende Belüftung zu achten.

 

§ 2 Abs. 1: Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum

Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur gestattet

1.   mit Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartnern, Partnern einer
      nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandten in gerader Linie, Geschwistern sowie Angehörigen
      eines weiteren Hausstands, oder
2.   in Gruppen von bis zu 10 Personen.

 

§ 5 Veranstaltungs-, Versammlungs- und Ansammlungsverbot
(2) 1Veranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden (insbesondere Hochzeiten, Beerdigungen, Geburtstage, Schulabschlussfeiern und Vereins- und Parteisitzungen) und nicht öffentliche Versammlungen sind mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann. 2Speziellere Regelungen nach dieser Verordnung bleiben unberührt. 3Abweichend von Satz 1 gilt § 13, wenn die Veranstaltung in einem gastronomischen Betrieb stattfindet; die Teilnehmergrenzen nach Satz 1 gelten auch insoweit.
 
§ 6 Gottesdienste, Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften
Bei Gottesdiensten bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird; zwischen den Teilnehmern ist, soweit diese nicht dem in § 2 Abs. 1 Nr. 1 genannten Personenkreis angehören, grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten; im Freien beträgt die Höchstteilnehmerzahl 200 Personen und es ist grundsätzlich zwischen Personen, die nicht dem in § 2 Abs. 1 Nr. 1 genannten Personenkreis angehören, ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren.
§ 10 Spielplätze
Spielplätze unter freiem Himmel sind für Kinder nur in Begleitung von Erwachsenen geöffnet. 2Die begleitenden Erwachsenen sind gehalten, jede Ansammlung zu vermeiden und wo immer möglich auf ausreichenden Abstand der Kinder zu achten.
(2) Polizei und kommunale Sicherheitsbehörden sind gehalten, überfüllte Spielplätze vorübergehend ganz oder teilweise zu schließen.
 

§ 13 Gastronomie 

(4) 1Zulässig ist die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle im Freien, insbesondere in Wirts- oder Biergärten und auf Freischankflächen, wenn gewährleistet ist, dass zwischen allen Gästen, die nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten Personenkreis gehören, entweder ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird oder geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sind. 2Für das Personal im Servicebereich oder in Bereichen, in denen ein Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann, sowie für die Gäste, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden, gilt Maskenpflicht. 
 
(5) 1Zulässig ist die Abgabe von Speisen und Getränken zum Verzehr an Ort und Stelle durch Speisewirtschaften nach § 1 Abs. 1 Nr. 2 des Gaststättengesetzes, soweit der Verzehr nicht im Freien erfolgt, wenn gewährleistet ist, dass zwischen allen Gästen, die nicht zu dem in § 2 Abs. 1 bezeichneten Personenkreis gehören, ein Mindestabstand von 1,5 m eingehalten wird oder geeignete Trennvorrichtungen vorhanden sind. 

 

Für Schulen in Bayern gilt folgendes:
 

Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) auf dem Schulgelände 

In den ersten beiden Unterrichtswochen des neuen Schuljahres gilt darüber hinaus eine allgemeine Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte auf dem Schulgelände auch im Unterricht. Ausgenommen davon sind Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte der Jahrgangsstufen 1 bis 4 (einschl. der Schulvorbereitenden Einrichtungen). 
Zum Umgang mit Erkältungskrankheiten sowie weiteren Fragen finden Sie weitere Informationen auf der Seite des Kultusministeriums:  

 

Link zumBayerischen Kultusministerium

Link zum Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Link zum Bayerischen Innenministerium: www.innenministerium.bayern.de.

 

Verhalten bei Corona-Verdacht

Was ist bei einem Corona-Verdacht zu tun?

  • Nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem behandelnden Arzt auf.
  • Bleiben Sie zu Hause.
  • Ihr behandelnder Arzt trifft die Entscheidung, ob Sie getestet werden müssen oder nicht.
  • Wenn ja, erhalten Sie von Ihrem Arzt weitere Anweisungen. In jedem Fall gilt weiterhin: Bleiben Sie zu Hause. Dies auch, solange Sie das Ergebnis des Tests noch nicht kennen.

Getestet und dann?

  • Ihr Arzt und das Gesundheitsamt München-Land werden über das Testergebnis informiert.
  • Das Gesundheitsamt München-Land informiert im Normalfall den Infizierten über das Ergebnis.
  • Das Gesundheitsamt verständigt Kontaktpersonen der Kategorie 1 und schickt diese „von Amts wegen“ in Quarantäne.

Wie können Sie uns unterstützen?

  • Beachten Sie die weiter die AHA-Regel: Abstand - Hygiene - Alltagsmasken
  • Installieren Sie die Corona-App. 
  • Vermeiden Sie weiter nicht unbedingt notwendige Sozialkontakte sowie größere Menschenansammlungen. 
  • Wiedereinführung einer Teststation OSH/USH in Unterschleißheim ab 25.09.2020

 

Sicherung der Trinkwasser-Hygiene in wenig genutzen Gebäuden 

Für den Fall, dass Sie durch eine Betriebsunterbrechung aufgrund der derzeitigen Situation Gebäude oder Gebäudeeinheiten nicht nutzen können, stellen Sie sicher, dass das Trinkwasser dort auch weiterhin geschützt ist.

 

Wie geht das?

  • durch wöchentliches Spülen der gesamten Trinkwasser-Installation an allen Entnahmestellen (Wasserhähne, Duschen, Toiletten, etc.) oder
  • durch vorrübergehende Stilllegung (Absperrung an der Hausabsperrarmatur).

Nach einer vorübergehenden Stilllegung (das gilt für bis zu sechs Monate) müssen die Leitungen anschließend gründlich gespült werden. Danach müssten Sie ein Fachinstallationsunternehmen beauftragen.

 

Für beide Fälle finden Sie im Download-Bereich dieser Seite ausführliche Merkblätter des LGL. 

 

 

Initiative „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“

 

Hier finden Sie den Direktlink zum Artikel "Corona-Schutzmaßnahmen in der Gemeinde Oberschleißheim (Schließung gemeindlicher Einrichtungen etc).


 

Wirtschaftliche Soforthilfen wegen Corona

 

Der Freistaat Bayern will den Unternehmen in Bayern in mehrfacher Weise unbürokratisch unter die Arme greifen. Der Gewerbeverband Oberschleißheim hat die aktuellen und konkreten Hilfsmaßnahmen zusammen getragen:

Für Unternehmen, die von finanziellen Engpässen bedroht sind, gibt es eine Soforthilfe des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Notleidende Betriebe können so zwischen 5.000 und 30.000 Euro erhalten.
Den Antrag auf Soforthilfe steht im Download-Bereich zur Verfügung.
 

Weiterhin will die Finanzverwaltung den Unternehmen durch „liquiditätsschonenden Steuervollzug“ entgegengekommen. Dabei geht es um erleichterte Stundung oder Kürzung von Vorauszahlungen und den Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen.
Den Antrag für „Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus“ finden Sie ebenfalls im Download-Bereich.

 

  • Die Stundung für Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer ist vorerst für 3 Monate vorgesehen
  • Wichtig: Ein Nachweis muss dem Antrag nicht beigelegt werden!
  • Eine Stundung der Gewerbesteuer muß bei der zuständigen Gemeinde beantragt werden
  • Bei drohenden Vollstreckungsmaßnahmen kann beim zuständigen Finanzamt eine Aussetzung bis zum Jahresende beantragt werden
  • Für Steuern, für welche die Zollverwaltung zuständig ist, z.B. für die Energie- und die Luftverkehrsteuer, gibt es HIER eine Informationsseite zu Stundungs- und Kürzungsanträgen und zur Aussetzung von Vollstreckungen

 

Weitere Hilfen für KMU und Mittelständler soll es vorübergehend in der Flexibilität bei den Arbeitszeitregeln geben, sofern die Beschäftigten damit einverstanden sind. Die Ausnahmen sollen längere Arbeitszeit-Korridore an Werktagen, die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen und eine vorübergehende Verkürzung der Ruhezeiten und Ruhepausen ermöglichen.
Zum Schutz größerer Mittelständler will die Staatsregierung einen Bayernfonds auflegen.

Weitere Informationen auf der Seite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

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