Corona: Fallzahlen, Maßnahmen & amtliche Meldungen

Corona

Fallzahlen:

Seit 19.05.2020 gibt es in Oberschleißheim keine Corona-Fälle mehr. Alle bis dahin bekannten Fälle (ingesamt 38) sind bis dato wieder genesen.

 

Sie finden die aktuellen Fallzahlen der Corona-Infektionen für den Landkreis München, aufgeschlüsselt nach Kommunen, auf der Website des Landkreises München unter folgendem Link: www.landkreis-muenchen.de/themen/verbraucherschutz-gesundheit/gesundheit/coronavirus/fallzahlen. Die Zahlen werden einmal täglich – jeweils um die Mittagszeit – aktualisiert.

 

Beim Landratsamt ist ein Bürgertelefon für Fragen zu Corona eingerichtet; es ist unter Tel. 089/6221-1234 täglich von 8-18 Uhr erreichbar.

Ebenso hat das Landratsamt eine Liste aller Beratungsstellen erstellt; diese finden Sie im Download-Bereich. 

 

Aktion "Masken nähen" 

Seit 01.04.2020 nähen fleißige Helfer und Helferinnen örtlicher Vereine und Institutionen (VdK, Kirchengemeinden, Nachbarschaftshilfe, Planet 'O', Feuerwehr) Masken für ihre Nutzer bzw. ältere Menschen. Der Stoff wurde seitens des Bayerischen Wirtschaftsministeriums zur Verfügung gestellt und über die NordAllianz organisiert und verteilt.

Weiterhin benötigt werden Gummibänder; sollten Sie Zugang zu diesen Materialen haben, können Sie diese im Rathaus (Bauamt) abgeben, dort wird die Nähaktion koordiniert.

 

Masken sind mittlerweile auch zahlreich im Handel erhältlich.

Ebenso bieten die "Neuen Bürgerstuben" seit 23.04.2020 solche Masken zum Verkauf an (Preis ab 2,50 Euro/Maske; Verkaufszeiten: Mi - So 14-17 Uhr im Bürgerhaus/Foyer). Dort können auch Masken in größerer Anzahl bestellt werden. Die Masken werden von einer renommierten Textilfirma in Kroatien produziert. 

 

Hilfspaket-Bringdienst

Seit 20.03. wurde ein Hilfspaket-Bringdienst mit Grundlebensmitteln eingerichtet; unter E-Mail hilfspaket@oberschleissheim.de oder Tel. 315613-44 können sich Bürger hierzu anmelden. 

 

Einkaufshilfsdienst 

Seit 08.03. gibt es einen Einkaufshilfsdienst, der Hilfe beim Einkauf oder sonstigen wichtigen Besorgungen vermittelt. Er ist ebenfalls unter Tel. 315613-44 erreichbar. 

 

Medikamenten-Bringdienst

Die örtlichen Apotheken bieten einen kostenlosen Medikamenten-Bringdienst an - bitte anrufen:

Phönix-Apotheke: Tel. 315 17 52

Delphin-Apotheke: Tel. 315 05 02

 

 

 

Allgemeine Informationen zum Corona-Virus

 

Verhalten bei Corona-Verdacht

Was ist bei einem Corona-Verdacht zu tun?

  • Nehmen Sie telefonisch Kontakt zu Ihrem behandelnden Arzt auf.
  • Bleiben Sie zu Hause.
  • Ihr behandelnder Arzt trifft die Entscheidung, ob Sie getestet werden müssen oder nicht.
  • Wenn ja, erhalten Sie von Ihrem Arzt weitere Anweisungen. In jedem Fall gilt weiterhin: Bleiben Sie zu Hause. Dies auch, solange Sie das Ergebnis des Tests noch nicht kennen.

Getestet und dann?

  • Ihr Arzt und das Gesundheitsamt München-Land werden über das Testergebnis informiert.
  • Das Gesundheitsamt München-Land informiert im Normalfall den Infizierten über das Ergebnis.
  • Die Gemeinde Ismaning, die im Rahmen der Amtshilfe für das Gesundheitsamt tätig ist, verständigt Kontaktpersonen der Kategorie 1 und schickt diese „von Amts wegen“ in Quarantäne.

Wie können Sie uns unterstützen?

  • Daten der Getesteten: Wichtig für die Gemeinde ist, dass die zum Test geschickten Personen der Gemeinde ihre Kontaktdaten geben, damit wir so rasch wie möglich Verbindung aufnehmen können. Die Gemeinde Oberschleißheim meldet sich dann telefonisch und per E-Mail.
  • Daten der Kontaktpersonen Kategorie 1: Nachdem Kontaktpersonen der Kategorie 1 von der Gemeinde zu verständigen sind, brauchen wir – um die Kontaktperson schnellstmöglich erreichen zu können – die Mithilfe der Getesteten. Je schneller wir die Kontaktdaten erhalten, je schneller können wir reagieren.

 

Testzentrum OSH/USH in Unterschleißheim/Volksfestplatz ab 20.30.2020: Einlass nur für Personen/PKW mit ärztlicher Verordnung (telefonisch beim Hausarzt).

 

 

 

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Amtliche Nachrichten zu Corona:

Bericht aus der Kabinettssitzung vom 05.05.2020

 

1. Ausgangsbeschränkung

Mit Wirkung ab dem 6. Mai 2020 entfällt die allgemeine Ausgangsbeschränkung. Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.

Es ist künftig erlaubt, neben einer weiteren Person auch die engere Familie, d.h. neben Ehegatten, Lebenspartnern und Partnern einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, auch Verwandte in gerader Linie und Geschwister zu treffen oder zu besuchen.

 

2. Unterricht an Schulen

Bei der Entscheidung, Unterricht an Schulen wieder zuzulassen, gilt das Primat des Infektionsschutzes. Bisher haben in einem ersten Schritt die bayerischen Schulen am 27. April 2020 den Unterrichtsbetrieb allein für die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen wieder aufgenommen. Dabei wurden nur wenige Schülerinnen und Schüler einbezogen, um die weitere Entwicklung des Infektionsgeschehens abzuwarten und den Schulen Gelegenheit zu geben, Erfahrungen zu sammeln.

Auf dieser Grundlage soll eine weitere schrittweise Ausweitung des Präsenzunterrichts erfolgen.

 

Das Kultusministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept für den weiteren Fortgang im Bereich des Schulbetriebs unter Berücksichtigung folgender Aspekte erarbeiten:

 

• Die bayerischen Schulen sollen ein Schutzraum sein, in dem sich Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte trotz Corona sicher fühlen. Die Berücksichtigung des Gesundheitsschutzes muss daher an erster Stelle stehen. Solidität geht weiter vor Schnelligkeit.

Für Lehrer, die einer Risikogruppe angehören, besteht daher im Zeitraum bis Pfingsten keine Präsenzpflicht. Betroffene Schüler können statt des Präsenzunterrichtes bis Pfingsten weiter zu Hause lernen.

 

• Das Abstandsgebot kann in den Klassenräumen am besten durch geteilte Lerngruppen umgesetzt werden. Dazu ist – je nach konkreter Situation vor Ort – in aller Regel ein gestaffelter Unterrichtsbetrieb im wöchentlichen Wechsel der Gruppen (d. h. im wöchentlichen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Unterricht zuhause) anzustreben.

 

• Ein klar festgelegter Fahrplan für die Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs bietet Schülerinnen und Schülern, deren Eltern, aber auch Schulleitungen und Lehrkräften eine Perspektive für die kommenden Wochen. Wochenenden und Ferien bleiben unangetastet. Auch wenn dieses Jahr kein normales Schuljahr mehr sein wird, wird daher an den Pfingstferien von 2. - 12. Juni und Sommerferien ab 27. Juli 2020 festgehalten.

 

Für die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts werden folgende Zeitpunkte angestrebt:

 

Ab 11. Mai soll der Präsenzunterricht für die „Vorabschlussklassen“ der weiterführenden Schulen (Gymnasium: 11. Klasse / Realschule: 9. Klasse / Mittelschule 8. Klasse) sowie für die 4. Klasse Grundschule beginnen.

 

Ab dem 18. Mai soll der Präsenzunterricht beginnen für

▪ Grundschule: 1. Klasse;

▪ Mittelschule: 5. Klasse;

▪ Realschule: 5. und 6. Klasse;

▪ Gymnasium: 5. und 6. Klasse;

 

Nach den Pfingstferien ist Ziel die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für alle weiteren Jahrgangsstufen im wöchentlichen Wechsel.

 

• Mit Blick auf abgelaufene Urlaubszeiten bei Eltern soll in den Pfingst- und Sommerferien eine Notbetreuung sichergestellt werden.

 

3. Kindertagesbetreuung

Auch bei einem schrittweisen Hochfahren der Kindertagesbetreuung steht im Vordergrund, feste, kleine Gruppen zu bilden. Nur so können Infektionswege nachverfolgt und durch Quarantänemaßnahmen unterbrochen werden. Auf dem Weg zum „Hochfahren“ sollte deshalb der Kreis der betreuten Kinder behutsam und schrittweise erweitert werden.

 

In einem ersten Schritt können folgende Ausweitungen in Richtung eines erweiterten Notbetriebes erfolgen:

 

• Öffnung der Tagespflege: In der Tagespflege werden maximal 5 fremde Kinder gleichzeitig betreut. Die Großtagespflege bleibt vorerst geschlossen.

• Öffnung von Waldkindergärten

• Betreuung von Kindern mit besonderem erzieherischem Bedarf (§ 27 SGB VIII) und Kindern mit Förderbedarfen.

• Betreuung von Kindern mit (drohender) Behinderung

• Betreuung von Hortkindern der 4. Klasse

• Betreuung von Kindern studierender Alleinerziehender.

Außerdem sollte privat organisierte, nachbarschaftliche oder familiäre, wechselseitige Kinderbetreuung in festen Kleingruppen ermöglicht werden. Das könnte für viele Familien eine Hilfestellung bzw. Erleichterung bei der Bewältigung der coronabedingten Herausforderungen bei der Kinderbetreuung sein und die dringendsten Bedarfe von Familien abfedern, deren Kinder nicht/noch nicht in Kita oder Schule gehen können.

In einem weiteren Schritt könnte mit der Aufnahme der Vorschulkinder eine Ausweitung in Richtung eines eingeschränkten Regelbetriebes erfolgen. Zwischen den einzelnen Schritten sollten zunächst mindestens zwei Wochen liegen.

Die Notbetreuung soll in den Pfingst- und Sommerferien sichergestellt werden.

Das Familienministerium wird auf dieser Grundlage in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept für den weiteren Fortgang im Bereich der Kinderbetreuung (Kindertagesstätten, Kindertagespflege, Kindergärten etc.) erarbeiten.

 

4. Besuchsverbot in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen usw.

Mit Wirkung ab dem 9. Mai wird das bestehende Besuchsverbot in Krankenhäusern und stationären Pflegeeinrichtungen, Intensivpflege-WGs, Altenheimen und Seniorenresidenzen sowie stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gelockert. Voraussetzung ist die strikte Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen.

Möglich ist dann der Besuch einer festen, registrierten Kontaktperson oder eines Familienmitgliedes mit fester Besuchszeit, der Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m und der Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für Besucher und besuchte Person.

Die Einrichtungen haben Schutz- und Hygienekonzepte (insbesondere hinsichtlich Vorkehrungen zu kontrolliertem Zugang, Besuchszonen und Besucherräume) vorzulegen. Für Personal und Bewohnern bzw. Patienten sind regelmäßige Testungen sicherzustellen.

Das Gesundheitsministerium wird in Abstimmung mit dem Sozialministerium ein Konzept für den weiteren Fortgang im Bereich der Alten- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser (insbes. Besuchsregelungen) erarbeiten.

 

5. Handels- und Dienstleistungsbetriebe

Ab dem 11. Mai 2020 ist die Öffnung aller Handels- und Dienstleistungsbetriebe (Groß- und Einzelhandel mit Kundenverkehr) unter Auflagen (z. B. Maskenpflicht) erlaubt. Die bislang geltende Beschränkung auf eine Verkaufsfläche von 800 qm wird aufgehoben.

Der Betreiber hat sicherzustellen, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zwischen den Kunden eingehalten werden kann und die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 m² Verkaufsfläche. Der Betreiber hat ein Schutz,- Hygiene und Parkplatzkonzept auszuarbeiten.

Auch Einkaufszentren und Wochenmärkte können unter Beachtung besonderer Auflagen wieder öffnen.

 

6. Gastronomie, Hotellerie, Tourismus

Eine schrittweise Öffnung der Gastronomie, Hotellerie und des Tourismus wird angestrebt.

Für alle denkbaren Schritte gelten strenge Auflagen, die insbesondere die

• Einschränkung von Öffnungszeiten,

• Ausarbeitung von Hygiene-Konzepten durch die Betriebe,

• Begrenzung von Gästezahlen,

• Sicherstellung von Abstand (Einlass/Ausgang separat, Reservierungspflicht) umfassen.

 

Die Gastronomie darf schrittweise ab 18. Mai 2020 geöffnet werden zunächst im Außenbereich (z.B. Biergärten), Speisegaststätten im Innenbereich ab 25. Mai 2020.

 

Das Pfingstwochenende (30. Mai) ist der Zeitpunkt für eine mögliche Öffnung von Hotels (inkl. Ferienwohnungen und Camping) und weiterer Angebote im Tourismus, z. B.: Schlösser, Seenschifffahrt und Freizeitparks. Für die Öffnung von Hotels gelten strenge Auflagen, die insbesondere umfassen

• keine Öffnung von Angeboten mit gemeinschaftlicher Nutzung innerhalb von Hotels, insbesondere Wellness, Schwimmbad,

• Verpflichtendes Hygieneschutzkonzept wie in der Gastronomie,

• Verpflegung nur mit Abstand und begrenztem Einlass.

Das Wirtschaftsministerium wird gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und dem Beauftragten für Bürokratieabbau ein Konzept für die weiteren Schritte in Bezug auf die Gastronomie, die Hotellerie und den Tourismus erarbeiten.

 

7. Ab 6. Mai werden Spielplätze (keine Bolzplätze) wieder geöffnet.

 

8. Sport

Kontaktfreier Individualsport mit Abstand (z.B. Tennis, Leichtathletik, Golf, Segeln, Reiten (auch in der Halle) oder Flugsport) wird ab 11. Mai wieder zugelassen.

Das Innenministerium wird in Zusammenarbeit mit den Sportfachverbänden und in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept für weitere Lockerungen im Sport erarbeiten.

 

9. Am 11. Mai können auch folgende Einrichtungen und Betriebe wieder geöffnet werden:

• Tierparks und botanische Gärten mit Auflagen (Einlass, 20 qm-Regel, Abstand, nur Außenanlagen, keine Gastronomie, kein Streichelzoo)

• Bibliotheken, Museen, Galerien, Ausstellungen und Gedenkstätten mit Auflagen (20 qm-Regel, Abstand, kein Gastronomiebetrieb)

• Fahrschulen mit Auflagen (Theorie: Abstand, Praxis: Mund-Nasen-Schutz)

• Musikschulen mit Auflagen (Einzelunterricht, auch zu Hause, Abstand).

Das Wissenschaftsministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein Konzept für den weiteren Umgang mit Kultureinrichtungen erarbeiten.

 

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Seit Montag, 27.04.2020 gilt eine Maskenpflicht in allen allen geöffneten Läden und Geschäften sowie im gesamten Öffentlichen Personennahverkehr sowie der hierzu gehörenden Einrichtungen wie Bahnsteige oder Wartehäuschen. Als Mund-Nasen-Bedeckung sind auch selbst genähte Masken, notfalls auch ein Tuch oder ein Schal, geeignet. Diese Vorschrift gilt für alle Personen ab dem 6. Geburtstag und ist bußgeldbewehrt (Bußgeldhöhe 150 Euro).  

 

 Link zum Bayerischen Kultusministerium

Link zum Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Link zum Bayerischen Innenministerium: www.innenministerium.bayern.de.

 
 

Sicherung der Trinkwasser-Hygiene in wenig genutzen Gebäuden 

Für den Fall, dass Sie durch eine Betriebsunterbrechung aufgrund der derzeitigen Situation Gebäude oder Gebäudeeinheiten nicht nutzen können, stellen Sie sicher, dass das Trinkwasser dort auch weiterhin geschützt ist.

 

Wie geht das?

  • durch wöchentliches Spülen der gesamten Trinkwasser-Installation an allen Entnahmestellen (Wasserhähne, Duschen, Toiletten, etc.) oder
  • durch vorrübergehende Stilllegung (Absperrung an der Hausabsperrarmatur).

Nach einer vorübergehenden Stilllegung (das gilt für bis zu sechs Monate) müssen die Leitungen anschließend gründlich gespült werden. Danach müssten Sie ein Fachinstallationsunternehmen beauftragen.

 

Für beide Fälle finden Sie im Download-Bereich dieser Seite ausführliche Merkblätter des LGL. 

 

 

Initiative „Unser Soziales Bayern: Wir helfen zusammen!“

 

Hier finden Sie den Direktlink zum Artikel "Corona-Schutzmaßnahmen in der Gemeinde Oberschleißheim (Schließung gemeindlicher Einrichtungen etc).


 

Wirtschaftliche Soforthilfen wegen Corona

 

Der Freistaat Bayern will den Unternehmen in Bayern in mehrfacher Weise unbürokratisch unter die Arme greifen. Der Gewerbeverband Oberschleißheim hat die aktuellen und konkreten Hilfsmaßnahmen zusammen getragen:

Für Unternehmen, die von finanziellen Engpässen bedroht sind, gibt es eine Soforthilfe des Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Notleidende Betriebe können so zwischen 5.000 und 30.000 Euro erhalten.
Den Antrag auf Soforthilfe steht im Download-Bereich zur Verfügung.
 

Weiterhin will die Finanzverwaltung den Unternehmen durch „liquiditätsschonenden Steuervollzug“ entgegengekommen. Dabei geht es um erleichterte Stundung oder Kürzung von Vorauszahlungen und den Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen.
Den Antrag für „Steuererleichterungen aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus“ finden Sie ebenfalls im Download-Bereich.

 

  • Die Stundung für Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer ist vorerst für 3 Monate vorgesehen
  • Wichtig: Ein Nachweis muss dem Antrag nicht beigelegt werden!
  • Eine Stundung der Gewerbesteuer muß bei der zuständigen Gemeinde beantragt werden
  • Bei drohenden Vollstreckungsmaßnahmen kann beim zuständigen Finanzamt eine Aussetzung bis zum Jahresende beantragt werden
  • Für Steuern, für welche die Zollverwaltung zuständig ist, z.B. für die Energie- und die Luftverkehrsteuer, gibt es HIER eine Informationsseite zu Stundungs- und Kürzungsanträgen und zur Aussetzung von Vollstreckungen

 

Weitere Hilfen für KMU und Mittelständler soll es vorübergehend in der Flexibilität bei den Arbeitszeitregeln geben, sofern die Beschäftigten damit einverstanden sind. Die Ausnahmen sollen längere Arbeitszeit-Korridore an Werktagen, die Beschäftigung an Sonn- und Feiertagen und eine vorübergehende Verkürzung der Ruhezeiten und Ruhepausen ermöglichen.
Zum Schutz größerer Mittelständler will die Staatsregierung einen Bayernfonds auflegen.

Weitere Informationen auf der Seite des Bayerischen Wirtschaftsministeriums.

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