Fairtrade-Gemeinde Oberschleißheim: Steuerungsgruppe gegründet

Fair Trade Bild

Neben dem Landkreis München und vielen Gemeinden hat sich auch die Gemeinde Oberschleißheim zum Ziel gesetzt, Fairtrade-Kommune zu werden. Nach kurzer Vorarbeit konnte bereits am 17. März 2022 das erste Treffen der Steuerungsgruppe „Fairtrade-Kommune Oberschleißheim“ stattfinden. Diese vielseitig besetzte Steuerungsgruppe bündelt, koordiniert und plant die Aktivitäten der Gemeinde auf dem Weg zur Fairtrade-Gemeinde. In der Projektgruppe vertreten sind die Gemeinde Oberschleißheim, die beiden Kirchen, der Gewerbeverband, der Tourismusverein, die GEPA-Gruppe des Kath. Pfarrverbands sowie weitere interessierte Bürger. Die Leitung der Gruppe haben Helga Keller-Zehnt (Gemeinderätin / Bündnis 90/Die Grünen) und Doris Rohe (Verwaltung). Weitere Interessierte können sich jederzeit gerne unter gemeinde@oberschleissheim.de melden. Die Fairtrade-Steuerungsgruppe wird sich voraussichtlich zwei- bis dreimal pro Jahr treffen.

 

Erster Bürgermeister Markus Böck eröffnete das Auftakttreffen der Gruppe und freute sich über das Interesse: „Wenn unser Anliegen so breit gestreut wird, dann wird Fairtrade sicher ein großer Erfolg hier am Ort!“

Sodann stellte die gleich zweifach engagierte Fairtrade-Sprecherin der Stadt Unterschleißheim und des Landkreises München Jolanta Wrobel das Fairtrade-Projekt im Detail vor. Die Schritte auf dem Weg zur Fairtrade-Town sind der Ratsbeschluss, die Gründung einer Steuerungsgruppe, die Teilnahme von Handel und Gastronomie beim Angebot von Fairtrade-Produkten sowie mediale Pressearbeit. Vor allem auf das breite Angebot im Ort kommt es an, dass also z.B. auch bei vielfältigen Anlässen im Ortsleben wie Märkten, Vereinsfesten, Sportturnieren etc. Fairtrade-Produkte angeboten werden.

 

Als nächste Schritte stehen nun die Einbeziehung von Partnern im Ortsleben und insbesondere in der Gastronomie an. Ebenso wird der Gewerbeverband bei seinen Mitgliedern für das Thema werben. Wrobel gab dabei den Tipp: „Einfach machen, bei möglichst vielen Anlässen Fairtrade-Produkte anbieten – z.B. auch auf dem Wochenmarkt, und mit Tipps wie Fairtrade-Rezeptheften. So sind schon viele auf den Geschmack gekommen. Die Produkte sind von der Qualität her hervorragend!“

 

Seitens der Gemeinde ist auch geplant, ein eigenes Label mit und für die teilnehmenden Partner zu kreieren, sowie gemeinsame Veranstaltungen und Aktionen in der örtlichen Presse und in den „Oberschleißheimer Gemeindenachrichten“ zu platzieren.

 

Weitere Informationen gibt es auf www.oberschleissheim.de/fairtrade und www.fairtrade-towns.de

 


PM vom 10.03.2022:

 

Oberschleißheim will Fairtrade-Gemeinde werden! Ein zentrales Element ist dabei die Gründung einer örtlichen Steuerungsgruppe, die die Aktivitäten der Gemeinde auf dem Weg zur Fairtrade-Gemeinde koordiniert. 

 

Die Auftaktveranstaltung der Steuerungsgruppe findet am Donnerstag, 17. März um 18 Uhr im Bürgerhaus/Konferenzraum statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich willkommen und können sich per Mail an gemeinde(at)oberschleissheim.de anmelden oder einfach spontan vorbeikommen. Gesucht werden Bürgerinnen und Bürger jeden Alters, Privatpersonen wie auch Funktionsträger aus Vereinen, Politik, Kirchen, Schulen etc., die sich für eine gerechtere Welt stark machen möchten, Spaß an kreativer Arbeit in der Gruppe haben und die in der Gemeinde Oberschleißheim das Umdenken hin zum fairen Handel aktiv mitgestalten möchten. Vielfältiges Engagement ist möglich – so z.B. der Verkauf von Fairtrade-Produkten bei vielfältigen Veranstaltungen und Festen im Ort.

 

Bei der Eröffnungsveranstaltung wird das Projekt zunächst näher vorgestellt. Die Leiterin der Fairtrade-Steuerungsgruppe des Landkreises München, Jolanta Wrobel, hat ihr Kommen zugesagt und wird einen Überblick über den Weg der Zertifizierung hin zur Fairtrade-Kommune sowie Tipps aus der Praxis geben.

 

Für die Auszeichnung zur Fairtrade-Town muss eine Kommune fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel auf verschiedenen Ebenen einer Kommune betreffen. Das erste Kriterium hat die Gemeinde Oberschleißheim mit dem positiven Ratsbeschluss erfüllt. Nun steht die Bildung einer Steuerungsgruppe an, die die Aktivitäten für den Ort steuert und koordiniert. 

 

Weitere Informationen gibt es auf www.oberschleissheim.de und www.fairtrade-towns.de

 

Seit 2009 verbindet die Fairtrade-Towns Kampagne erfolgreich Akteure aus Handel, Politik und Zivilgesellschaft, für das gemeinsame Ziel, den fairen Handel weltweit voranzubringen. Ob im Rathaus, im Café, im Sportverein oder im Lebensmitteleinzelhandel – der faire Handel bietet viele Anknüpfungspunkte auf kommunaler Ebene vor Ort. Im Landkreis München sind bereits neun Gemeinden dabei, und der Landkreis München ist seit 2019 ebenfalls zertifiziert.

 

Für die Auszeichnung zur Fairtrade-Town durch die „Fair Trade Town Kampagne“ muss eine Kommune fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel auf verschiedenen Ebenen einer Kommune betreffen.

Das erste Kriterium hat die Gemeinde Oberschleißheim mit dem positiven Ratsbeschluss nun erfüllt.

 

Nun steht die Bildung einer Steuerungsgruppe an, die die Aktivitäten für den Ort steuert und koordiniert. Sodann sollen weitere Partner wie Geschäfte, Gastronomie, Schulen, Vereine und Kirchengemeinden gewonnen werden, um den fairen Handel auf breiter Ebene zu fördern. Ein erster und bewährter Partner ist dabei quasi schon gefunden: Der Kath. Pfarrverband bietet schon seit langem regelmäßig einen GEPA-Verkauf nach dem Sonntagsgottesdienst an. Weitere Teilnehmer aus allen Bereichen der Bürgerschaft sind willkommen - das erste Treffen findet am 17.03.2022 um 18 Uhr im Bürgerhaus - Konferenzraum - statt.

 

Weitere Informationen gibt es unter www.fairtrade-towns.de sowie Informationen und ein kurzes Video unter 

https://www.landkreis-muenchen.de/themen/energie-und-klimaschutz/regional-fair-bio-im-landkreis-muenchen/fairtrade-landkreis/

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