Anhaltend hohe Waldbrandgefahr in Bayern

Wappen Freistaat Bayern ROB Auslegung

Aufgrund zunehmender Trockenheit weist der allgemeine WaldbrandgefahrenIndex für weite Bereiche Oberbayerns aktuell eine hohe Waldbrandgefahr aus. Besonders gefährdet sind Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder. Wir bitten ganz besonders um Beachtung in den Wäldern um Oberschleißheim, insbesondere im Berglwald! Leider sind immer wieder Zigarettenkippen und Glasscherben im Wald zu finden, was beides die Entstehung eines Feuers sehr begünstigen kann! Bitte rauchen Sie nicht im Wald und lassen keinen Müll, v.a. keine Glasscherben liegen! 


Die Regierung von Oberbayern bittet dringend darum, im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern davon
 kein Feuer oder offenes Licht anzuzünden oder zu betreiben,
 keine offenen Feuerstätten zu errichten oder zu betreiben,
 keine Bodendecken abzubrennen und keine Pflanzen oder Pflanzenreste flächenweise abzusengen,

 keine brennenden oder glimmenden Sachen wegzuwerfen und nicht zu rauchen.

 

Wegen anhaltend hoher Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberbayern vorerst bis einschließlich Mittwoch, 20. Juli 2022 weiterhin die Luftbeobachtung für alle oberbayerischen Landkreise angeordnet. Dies geschieht in Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ingolstadt-Pfaffenhofen a.d. Ilm, das insoweit für ganz Oberbayern zuständig ist. Die Flieger starten von den Stützpunkten Eichstätt, Pfaffenhofen a.d. Ilm, Oberpfaffenhofen (STA), Königsdorf (TÖL), Erding, Mühldorf a. Inn sowie Ohlstadt (GAP) und erreichen von dort aus gefährdete Wälder in den betroffenen Gebieten. Die Beobachtungsflüge finden jeweils am Nachmittag
statt. 

 

Die vollständige Pressemeldung der Regierung von Oberbayern finden Sie im Download-Bereich. 

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